Tag Archives: werk (begriff)

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Mein Jahr in Besorgungen (etkcontext 035)

Mein Jahr in Besorgungen

Einkaufszettel, Wörterlisten
Autor: Hartmut Abendschein

URL: Download, PDF (Digitales Objekt, 21 MB, 100 S.)
DOI: 10.17436/etk.c.035
Zeitraum: 2016, Dokumentart: Volltext
Dokumenttyp: PDF

„Der Einkaufszettel – kann er Literatur sein? Darüber macht sich der Dichter Hartmut Abendschein Gedanken und kommt zu interessanten Einsichten.“ SRF2 Kultur (>10:32), 26.10.2016

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Unterlassungserklärung (etkobjects, etkbooks 037)

9783905846379

Unterlassungserklärung.

Aus der Reihe: etkobjects
Heidi Müller

 

(…) für den Fall einer zukünftig eintretenden schuldhaften Verletzung des Unterlassungsversprechens zur Zahlung einer angemessenen Vertragsstrafe an die Unterlassungsgläubigerin, deren Höhe von der Unterlassungsgläubigerin nach billigem Ermessen bestimmt wird und im Streitfall vom zuständigen Gericht überprüft werden kann. (Klappentext)

 

In diesem Text versichert uns Heidi Müller, dass sie nie ein literarisches Werk verfassen wird. Text bzw. Buch werden in dieser Folge zu einem Dokument performativen Widerspruchs, das einerseits den Topos der “Schriftstellerin ohne Werk”, des “Schriftstellers ohne Werk” inszeniert und dekonstruiert. Andererseits zahlreiche Fragen impliziert, die Begriffe wie Werk(einheit), Autorschaft, Literarizität, (Original-)Signatur/Verknappung als künstlerisches Konzept, Justiziabilität etc. problematisieren.

 
Februar 2016, 8 S., 19 x 12 cm, Geheftete Broschur
Limitierte & handsignierte Auflage (100 Expl.)
ISBN: 978-3-905846-37-9, €3 / 4 SFr

 

Kulturnotizen (Kuno) über etkobjects am 24.3.2016

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Das Weblog als Dichtung (etkcontext 004)

Das Weblog als Dichtung

Autor: Alban Nikolai Herbst

Artikel: Spatien, Heft 5, S. 9-30
URL: Download (PDF)
DOI: 10.17436/etk.c.004
Zeitraum: 2007 (2005), Dokumentart: Volltext
Dokumenttyp: print, pdf, Exzerpt: PDF

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Uns trägt das Angesungene (etkbooks 031)

9783905846317

Uns trägt das Angesungene.

Mögliche Texte
Dominik Riedo

CLXXX) Ein Buch in Gebärdensprache.
Möglichst pervers.

(Klappentext)

Kann Skizze Werk sein? Wo fängt ein Werk an? Wann und warum hört es auf? Welche Akteure sind daran beteiligt? Was bedeutet das für die Autorschaft?
“Uns trägt das Angesungene” beschäftigt sich in performativer Art mit solchen Fragestellungen. Dominik Riedos “Mögliche Texte” sind Ideenskizzen von noch zu schreibenden Romanen, Erzählungen, Essays etc., in deren – zuweilen flapsigen, mündlich anmutenden – Vorwegnahme das ganze Drama unserer Endlichkeit und Kultur der Optimierung steckt. Das Buch wird in der schamlosen Ausstellung seiner (Un)Fertigkeit zur doppelten Allegorie einer offengebliebenen Korrektur.

 

Oktober 2014, 88 S. in Farbe , 19 x 12 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-905846-31-7, €12 / 15 SFr

 

Metaliteratur: „(…) kein harmlos-biederes Buch, sondern eines mit radikalanarchischem Gestus, mit der poetischen Sprengkraft gewagter Gedankenexperimente.“ Klaus Isele in: Wort_Zone 2.0

„Kairos – der richtige Zeitpunkt oder Kinski, Riedo, Schostakowitsch und … Kaffee: Dominik Riedo und Karin Afshar – Ein literarisches E-Mail-Interview“. Glarean Magazin, 03.03.2015

„Das verstörendste von Riedos vier Werken ist das trügerisch schmale Bändchen «Uns trägt das Angesungene». Es kreist um Fragen wie, wann eine Skizze aufhört Skizze zu sein, wann sie Werk wird, welche Protagonisten und Akteure an dieser Wandlung beteiligt sind oder um die zeitlose Frage nach der Bedeutung von Autorschaft. Der Text kommt daher wie ein Wordfile, in dem sämtliche Änderungen nachvollzogen werden können – man kann darin also alle Streichungen, Ergänzungen und sogar die Kommentare eines Dritten, des Lektors, lesen. Das verwirrt ebenso, wie es dazu anregt, die Verwirrung zu lösen, Zusammenhänge, Anklänge zu finden. (…) Das ist Literatur im Kleinen, im Diorama, in einer Form von Verdichtung bei gleichzeitiger Auflösung, die die so gern allenthalben beschwiegene Unabschliessbarkeit aller Literatur beinahe schmerzhaft deutlich macht.“ In: zeitnah, 14.11.2014

„«Uns trägt das Angesungene», das Fragmente, Aphorismen, Gedankensplitter in einer Form des Unfertigen darstellt. Der Text lässt, vergleichbar einem korrigierten Text im Word-Programm, alle Veränderungen, Anmerkungen und Anstreichungen stehen. So wird er in seinem Entwicklungsprozess sichtbar. Die Themen der anderen Bücher kehren darin wieder. «Mit den Skizzenblättern als Faksimiles» – gewissermassen.“ (Beat Mazenauer)

„Urs trägt das AasGEZwungene – Riedo ist inspirierend und lesenswert.“ Daniel Ableev in librithek, 05.03.2015