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Das Weblog als Dichtung (etkcontext 004)

Das Weblog als Dichtung

Autor: Alban Nikolai Herbst

Artikel: Spatien, Heft 5, S. 9-30
URL: Download (PDF)
DOI: 10.17436/etk.c.004
Zeitraum: 2007 (2005), Dokumentart: Volltext
Dokumenttyp: print, pdf, Exzerpt: PDF

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Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (etkbooks 018)

9783905846188

Kleine Theorie des Literarischen Bloggens.

Die Dschungel. Anderswelt
Erste Lieferung
Essay / Erzählung
Alban Nikolai Herbst

Wie Anfang des letzten Jahrhunderts die Künste, vornehmlich Musik, dazu tendierten, ihre Entstehungsgeschichte als Teil der Komposition-selbst zu begreifen, so ist der derzeit attestierte Hang von Literatur zum Privaten dessen Weiterentwicklung. Die psychischen Bedingungen zur Entstehung eines Werkes werden zu seinem Material, einem Material. Insofern jedes Werk ohnedies Palimpsest ist, kann es nicht mehr darum gehen, die Spuren zu verkitten, also klassisch bzw. klassizistisch zu arbeiten. Zwar ist auch diese Tendenz Symptom der in sich antinomen Postmoderne. Doch führt die Öffnung der privaten Räume zu einer tieferen Fundierung von Kunst, als zugegeben sein soll. Genau hierfür steht das Literarische Weblog. (Klappentext)

 

September 2011, 132 S., 13,7 x 20,5 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-905846-18-8, €14 / 22 SFr

 

Leseprobe in Die Dschungel. Anderswelt

“Poetologie muss nicht trocken sein” literaturkritik.de, 17.07.13

“… die vielleicht erste deutschsprachige Weblog-Poetik überhaupt.” Welt am Sonntag, 04.12.11

“Das Buch war und ist notwendig.” Gregor Keuschnig, Begleitschreiben, 21.10.11

Lektürenotizen von Norbert W. Schlinkert (1-10)

“… es spricht nicht nur über Kunst, es erhebt den Anspruch, selbst Kunstwerk zu sein.” Markus A. Hediger, Avenida Perdida, 19.10.11

“Lesen! Die Lektüre lohnt unbedingt.” Benjamin Stein, Turmsegler, 17.10.11

Sammelrezension J. S. Piveckova, Gleisbauarbeiten, 10.10.11

Kontext: I. Kreknin: Kybernetischer Realismus und Autofiktion. In: Wagner-Egelhaaf, Auto(r)fiktion. Bielefeld, 2013, sowie Kreknin: Identität, Autorschaft und Autofiktion am Beispiel von Rainald Goetz, Joachim Lottmann und Alban Nikolai Herbst. Berlin, 2014

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Süditalienische Reise (etkbooks 023)

9783905846232

Süditalienische Reise.

Reiseprosa von Giuseppe Ungaretti
Übersetzt von Stefan Ruess

Mit Illustrationen von Sabine Jansen

Aus der Entfernung von dreißig Jahren dieser unserer Begegnung, finde ich in diesen Seiten dieselbe Liebe für Süditalien wieder, die mich damals überwältigte, und die Fähigkeit, mit der reinen Seele des Dichters, die altertümliche Kraft, die diese Landschaft ausdrückt, zu erfassen. (M.G.) (Klappentext)

 

April 2013, 88 S., 19 x 12 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-905846-23-2, €14 / 17 SFr

 

 

 

Inhalt / Kapitel:
ELEA UND DER FRÜHLING
DER WUNDERBARE FISCHZUG
DIE ROSE VON PAESTUM
DER PAPYRUS DER STILLE
VESUV
IN TRAUM UND WIRKLICHKEIT
ALT-NEAPEL
VASÁMOLO INT’ A L’UOCCHIE
Editorische Notizen
Anmerkungen des Übersetzers

 

“Erinnerungen und Träume lassen die Zukunft reifen” (Nachwort – nicht im Band enthalten)

Eine sprachgewaltige Reisevorbereitung in: ONDE Nr. 40, 20. Jahrg., S.46, 2013

Von Orten, unheimlich und episch in: Literaturkritik.de, 14.11.2013

… diese anmutige Hingabe an die Orte (»unheimlich und episch«, wie es einmal heißt), das am Ende mit dem Autor »ziel­los[e]« Herumstreifen in Neapel – all dies ist mit diesem Buch möglich, wozu auch die kongenialen Zeichnungen von Sabine Jansen beitragen. in: Begleitschreiben, 28.7.2013

“Wer sich auf die farbigen Metaphern der Reiseprosa (…) Ungarettis einlassen kann, wird für ein paar Augenblicke die Zeit vergessen.” In: Portanaboli, 12.07.2017

 

27. Oktober 16, Köln: Stefan Ruess: “Incontri letterari – Giuseppe Ungaretti”, Deutsch-Italienische Gesellschaft, 17h30

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Schellendiskursli / Schellenexkursli (etkbooks 024)

9783905846249

Schellendiskursli / Schellenexkursli.

Eine poetische Analyse des “Schellenursli”
mit einem Kommentaressay
und zahlreichen Illustrationen
sowie einem Nachwort von Elisabeth Wandeler-Deck
von Hartmut Abendschein

Das bekannte Kinderbuch „Schellenursli“ (Carigiet / Chönz, 1945) geniesst in der Schweiz Kultstatus. Dabei wird es, seit seiner Publikation, weitgehend kritikfrei als Kanoniker und Identitätstext durch die Jahrzehnte gereicht.

Zum bald 70. Geburtstag möchte sich „Schellendiskursli / Schellenexkursli“ diesem Text in experimenteller, poetischer Weise nähern und Probleme und die Vielschichtigkeit der darin versammelten, diskursiven Einlassungen im Bild und Text untersuchen. Dabei geht es nicht alleine darum, beispielsweise – aus heutiger Sicht – neoliberale Ideologeme zu markieren und zu stigmatisieren. Vielmehr durchziehen Bild und Text multiple Diskursaussagen, die breite Wissensfelder der Theologie, Psychoanalyse, Ökonomie, Philosophie, Sexualität, Literatur etc. berühren: „Schellendiskursli / Schellenexkursli“ greift diese auf und dekonstruiert sie zu einem komplexen, assoziativen Gewebe, das neue Zugänge legen soll.

zur tagesrückzeit nacht das dorf
der mensch schläft was sich nun bewegt
ist die natur spürt spuren auf zäsuren
noch bevor es dazu menschelt fragt sich
was hat ursli was der neue glocken
mensch verloren neben unschuld para
dies ursprünglichkeit und gartenzaun der kindheit
aufgegangner mond erkenntnis zugewinnt
den adam eva kleist motor er rattert
schon das dorf liegt noch in blindheit

(Klappentext)

Juli 2013, 92 S., 13,7 x 13,7 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-905846-24-9, €14 / 17 SFr
Mit 20 Kinderzeichnungen zu “Schellenursli”

 

 

Leseprobe / Mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Schellenursli

“Oft sind es dabei gerade die Nebenbemerkungen, die scheinbar kleinen Texte, die Verdrängtes zutage fördern: Experimente wie Hartmut Abendscheins Schellendiskursli (2013), das spielerisch das Bündner Kinderbuch als die neoliberale Schule der Nation zu entziffern versucht (…)”. Philipp Theisohn in: “Die Rückeroberung”, Die Zeit (3), 15.1.2015

“Ein grandioser wissenschaftlicher Ulk auf höchstem Niveau!” (Rez. von Stefan Howald in: WOZ, 5.9.2013)

“Nicht nur Linguisten und Sprachwissenschaftler werden ihre Freude am Buch haben, sondern auch generell Interessierte an der Materie und Menschen, die Texte kritisch hinterfragen. Zudem eignet sich „Schellendiskursli / Schellenexkursli“ auch als Lehrbuch darüber, wie man Texte zerlegen und analysieren kann.” nahaufnahmen, 24.08.2013

“Was für ein kluger, poetischer, lieber und ironischer Text! … Die Erfindung der ‘Poetischen Diskursanalyse’ …” Renate Giacomuzzi, Innsbrucker Zeitungsarchiv, Institut für Germanistik

“Die Härte der Glockenzone – eine Schelle” in: Salzkristalle und Trüffelpilze, 2.7.2013

Beitrag und Interview in “Subkutan” Radio RaBe, 3.7.2013

Ausserdem:
Kombi-Angebot:
1x Schellendiskursli + 1x Schellenursli (Mini-Edition: 9.5×7.5 cm, Br) = €18 / 22 SFr

 

 

Supplement-Katalog: The Bellbox Archives (Schellenböxli 1-10, Guckkasten-Assemblage). 12 S. in Farbe, limit. Aufl. (50 Expl.), 6 SFr / 5 Eur. Mehr …