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Henzi Sulgenbach (etkbooks 057)

Henzi Sulgenbach

Ein Lessing-Implantat
Martin Bieri
 
Mit einem Nachwort von Ariane von Graffenried
 
 
 
1749 missglückte in Bern ein Aufstand unter der Führung von Samuel Henzi. Und Gotthold Ephraim Lessing missglückte ein Theaterstück über diesen Aufstand. Nun hat der Berner Autor Martin Bieri Lessings Fragment „Samuel Henzi“ fertig geschrieben. Aber nicht als Drama, sondern als Spaziergang entlang des Sulgenbachs, an dem sich Henzi und seine Mitverschwörer trafen. „Henzi Sulgenbach, ein Lessing-Implantat“ ist psychogeographische Einpflanzung, literarische Begehung eines unsichtbaren Gewässers und Erinnerung an den gescheiterten Berner Revolutionär Samuel Henzi: Ein Buch über das Verschwinden in Schönheit und das unvollendete Vergessen.
 

Leseprobe (PDF)

 

März 2020, 112 S., 19 x 12 cm, Broschur
ISBN: 978-3-905846-57-7, €15 / 18 SFr

 

„In diesem kleinen Buch wird genau geschaut und tief gegraben. «Henzi Sulgenbach» ist subversiv im Wortsinn.“ Alexander Sury in: Ein vergessener Verschwörer, Der Bund, 17.02.2020

„Viele Meter unter der Stadtlandschaft fliesst er, der Sulgenbach, und Bieri, ein literarischer Wünschelrutengänger, ahnt die «Schönheit des unruhigen Untergrunds». Zwar wird der Bach in Rohren und Kanälen gezähmt, doch das Wasserkraftwerk im UG des Verwaltungsgebäudes «Titanic» (Haltestelle Sulgenau) hat er lahmgelegt: zu viel Geschiebe. Man freut sich beim Lesen über diese Sabotage, identifiziert sich mit dem Bach, nachdem man ihm von der Quelle am Längenberg mäandernd durchs Köniztäli bis nach Bern gefolgt ist, wo er in den Untergrund gezwungen wird.“ Tina Uhlmann in „Lebensadern aufspüren“, Berner Zeitung, 09.03.2020

„Das ist die Leistung von Bieris Essay: dass er das Bewusstsein schärft für die sinnverändernde Gewordenheit des heute Sichtbaren – und Interesse weckt für all das, was irgendwann und irgendwo zum Verschwinden gebracht worden ist. Das Buch ist eine Einladung zu fragen: Warum ist es so, wie es ist? So zu fragen ist eine Wurzel des politischen Denkens.“ Fredi Lerch in: Wo genau floss Henzis Sulgenbach?. Journal B, 31.03.2020

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Tauge/Nichts (etkbooks 056)

Tauge/Nichts

Erzählender Essay
Norbert W. Schlinkert
 
Mit einem Nachwort von Martin A. Völker
 
 
Um nichts in der Welt darf ein Taugenichts dort bleiben, wo ihn sein Taugenichtssein ereilte, wo es ihm zugefügt worden ist. So verlässt er, sich zu retten, die heimatlichen Gefilde und sucht sein Glück anderswo. Doch der Schlinkertsche Taugenichts ist, im Gegensatz zu dem des Joseph von Eichendorff, weder naiv noch leichtgläubig. Dennoch aber jagt ein unglaubliches Abenteuer das andere, während er immer mehr in den Bann der eigenen Gedanken gerät. Er erinnert sich, an die Eltern, seine Jugend in der Provinz, aber auch an das Entdecken all der Taugenichtse in Romanen und Filmen, über die er staunt und von denen er lernt, bis ihm endlich luzide vor Augen tritt, welch eigene Haltung zur Welt er hat entwickeln müssen, um ganz und gar eines zu sein: Taugenichts.

 

Leseprobe (PDF)

 

März 2020, 96 S., 19 x 12 cm, Broschur
ISBN: 978-3-905846-56-0, €14 / 17 SFr

 

Optimistischer Fatalismus. Im Tauge/Nichts von Norbert W. Schlinkert. Alban Niklolai Herbst in: Die Dschungel. Anderswelt. 19.02.2020

„Norbert Wilhelm Schlinkert kennt sich mit dem Absurden aus. Sein Buch „Tauge/Nichts“, das sich auf Eichendorffs „Aus dem Leben eines Taugenichts“ bezieht, hat Alban Nikolai Herbst begeistert und geschmerzt. Und er hat einen erheblichen Gegenwartsbezug geltend gemacht. Schlinkerts Held ist kein romantischer Taugenichts, sondern ein moderner Tunichtgut.“ – „Nichts taugt m e h r !“: in: Faust-Kultur, 01.03.2020

„Absolute Leseempfehlung für diesen Band, der sich einem aktuellen und wichtigen Thema im Dreiklang auf drei Ebenen widmet: auf der persönlichen, der literarischen und über den Essay von Martin A. Völker der gesellschaftspolitischen.“ Hanna Bertini in: „Von der Rebellion gegen die Verwertbarkeit“, Lovelybooks, 07.03.2020

„Schlinkert bewegt sich also mäandernd durch die Literaturgeschichte, in einer Art, die dem Effizienzwahnsinn das Flanierende entgegensetzt.“ Jan Kuhlbrodt, Literatenfunk, 21.03.2020

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DU (etkcontext 051)

DU

Autor: Fabio Luks

URL: Download, PDF (Digitales Objekt, 9.5 MB, 88 S.)
DOI: 10.17436/etk.c.051
Zeitraum: 2020, Dokumentart: Volltext
Dokumenttyp: PDF

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oh rakel (etkcontext 050)

oh rakel

ein fackelkorpus

URL: Download, PDF (Digitales Objekt, 7.2 MB, 42 S.)
DOI: 10.17436/etk.c.050
Zeitraum: 2019, Dokumentart: Volltext
Dokumenttyp: PDF, div. AUT