sondern (etkbooks 020) sondern. Prosa Li Mollet „Neue Ideen tauchen neben den alten auf. Ich schaue aus dem Fenster und sehe den Nebel und nichts und niemanden sonst. Wenn der Umgang mit Nichtigkeiten die Aufmerksamkeit weckt oder wenn etwas nach innen spiegelt, sagt er. Mir reicht es, von weitem zu schauen, sage ich. Dahinter wäre Rom, die Wüste oder der Mond. In dieser Zeit des verlorenen Lächelns ver-suche ich das gesellige Leben nicht zu vergessen. Wir sollten Kuchen backen und Wein einkaufen, sagt er. Wenn es nicht zu spät wäre, könnte ich mich auf die Zehenspitzen oder besser noch auf einen Stuhl stellen. An den Rändern ist manches unscharf, sage ich. Die Erwartung und die Sorge wären nichts als ein Fleck.“ (Klappentext) August 2012, 118 S., 12 x 19 cm, Klebebindung ISBN: 978-3-905846-20-1, €16 / 20 SFr Leseprobe (PDF) Lesungen: Li Mollet liest aus „sondern“ in der Veranstaltung „Neue Berner Prosa“ bei zürich liest im Cabaret Literarische Auszeichnung des Kantons Bern 2013 „Ein wunderbares Buch. Auf das sich eine einlassen muss. Mühelos.“ In: Gleisbauarbeiten, 19.11.2012 Kategorie: etkbooks titel Schlagwörter: buch, ich-du-wir, kleine form, konzeptliteratur, prosa, synästhesie Eintrag: 20140825, lmod.: 20191120 ISBN, ISSN, DOI: 9783905846201 DDC: 152.189 DDCclass: Synästhesie Digitale Edition: etkbooks.com/?iproduct=7203
aaaa press aaaa press issn: 2673-4745 doi: 10.17436/etk.a.001 – doi: 10.17436/etk.a.100 „I will propose a game: the year without names. For one year books will be published without the author’s name. The critics will have to manage with an entirely anonymous production. But I suspect that perhaps they will have nothing… Read More
Fehlversuche (etkbooks 047) Elke Heinemann Marillenlikör, Eierlikör und vor allem zu viel Jägermeister trinkt die Mutter der sechsjährigen Elisa Mitte der 1960er Jahre Nacht für Nacht, bevor sie zu einer lautstarken Maria-Callas-Imitation anhebt, während der Vater auf einer scheinbar endlosen Dienstreise das familiäre Drama ignoriert. Das Kind erfindet für sich die Zwillingsschwester Alise und beginnt, in der dritten Person Singular seine „wahre Geschichte“ zu schreiben, die es in der Ich-Form beenden kann, als es kein Kind mehr ist. Read More
Punkt (etkbooks 068) Bojan Savić Ostojić „Zwar hat, wer die Handlung fokussiert, die Geschichte scheinbar rasch überblickt: Ein Schriftsteller verlässt eines Morgens seine Wohnung, lässt zuhause Heft und Kugelschreiber liegen, unternimmt wiederholt (stets fehlschlagende) Versuche, diese in der Stadt neu zu erstehen, und kommt dabei immer wieder vom Weg ab – kartographisch, seelisch ebenso wie narrativ. (…)“ Read More