Über die Dummheit (etkbooks 041) Über die Dummheit. Kolorierte Fassung Robert Musil Wie man beginnt, ist unter solchen Umständen aber nahezu einerlei, lassen Sie uns also irgendwie beginnen: Am besten wohl gleich bei der Anfangsschwierigkeit, daß jeder, der über Dummheit sprechen oder solchem Gespräch mit Nutzen beiwohnen will, von sich voraussetzen muß, daß er nicht dumm sei; und also zur Schau trägt, daß er sich für klug halte, obwohl es allgemein für ein Zeichen von Dummheit gilt, das zu tun! (Klappentext) Robert Musils Reflektion über die Dummheit verweist auf die Aporie, diese gültig zu fassen, und findet doch Rat. Franz Schuh bemerkt, „es gibt Spezialdummheiten, die man mit relativer Intelligenz durchaus benennen kann, ohne dass man dabei dem Paradox der Dummheit verfällt.“ Mit dieser kolorierten Fassung wird der immer noch aktuelle Text verändert, ohne aber diesen zu ändern. Eine Dummheit? Leseprobe (PDF) September 2016, 48 S., 19 x 12 cm, Broschur ISBN: 978-3-905846-41-6, €9 / 10 SFr „Die Vernunft vor den Affekten retten.“ Stefan Howald über „Robert Musil – Über die Dummheit“, 09.02.2017, WOZ „Musil lässt sich bei seinen anregenden Ausführungen nicht von einer Theorie leiten, auch geht er sein Thema nicht mit einer wissenschaftlichen Methode an, vielmehr lässt er sich vom Gebrauch des Wortes in der Sprache leiten.“. Hans Durrer über „Robert Musil – Über die Dummheit“, 16.9.2016, buchkritik.at Kategorie: etkbooks titel Schlagwörter: buch, dummheit (begriff), dyschromasie, essay, farbdruck, paradoxie, rede, strukturmodell (psyche), textkoloratur, vortrag Eintrag: 20160803, lmod.: 20191120 ISBN, ISSN, DOI: 9783905846416 DDC: 371.396 DDCclass: Vortrag Digitale Edition: etkbooks.com/?iproduct=7206
Henzi Sulgenbach (etkbooks 057) Martin Bieri 1749 missglückte in Bern ein Aufstand unter der Führung von Samuel Henzi. Und Gotthold Ephraim Lessing missglückte ein Theaterstück über diesen Aufstand. Nun hat der Berner Autor Martin Bieri Lessings Fragment „Samuel Henzi“ fertig geschrieben. Aber nicht als Drama, sondern als Spaziergang entlang des Sulgenbachs, an dem sich Henzi und seine Mitverschwörer trafen. „Henzi Sulgenbach, ein Lessing-Implantat“ ist psychogeographische Einpflanzung, literarische Begehung eines unsichtbaren Gewässers und Erinnerung an den gescheiterten Berner Revolutionär Samuel Henzi: Ein Buch über das Verschwinden in Schönheit und das unvollendete Vergessen. (…)“ Read More
Sundergrund (etkbooks 028) Roland Reichen Sundergrund erzählt vom kurzen, irrwitzigen Leben eines Drogensüchtigen aus dem Berner Oberland. Fieder Kleinjenni wächst in prekären familiären Verhältnissen und einem engen, finsteren Tal auf. Er sucht nach Wärme und Geborgenheit unter den Menschen, stolpert dabei aber ein ums andere Mal – zum Schluss bekommt er noch nicht einmal ein anständiges Begräbnis. Kapitelweise sind dem Leben Fieders jene seiner Eltern und Grosseltern gegenübergestellt, die ihrerseits als Billigarbeiter ausgebeutet wurden und wenig zu lachen hatten. (…) Read More
Und die Sonne brennt auf das Fell (etkdigital, etkbooks 017) Und die Sonne brennt auf das Fell. Werktagebuch des 2. Kulturministers der Schweiz (2007–2009) Von Dominik Riedo “Danach höre ich im Radio eine Sendung zu Künstlerinnen und Künstlern. Die meisten Ausstellungen werden dabei wieder einmal mehr als «Events» angepriesen. Da krieg ich gleich ’nen Hautausschlag. Was wollen die immer mit ihren Events? Wenn Kunst nur noch wahrgenommen wird, wenn sie Event ist, dann sollen sich die Leute doch einen Staubsauger kaufen und den an die Ohren halten, bis sie ertauben. Dann haben sie ihren Event. Bei dieser ganzen Eventkultur bleibt nämlich die Wahrnehmung der Kunst als solche völlig auf der Strecke. Gefragt sind nicht mehr Werke, die einen langfristig nicht mehr loslassen wie ein Nagel im Hirn, sondern bloss noch solche, bei denen man zehn Sekunden ein bisschen verlegen ist, dann geht’s weiter zum Buffet.” Ebook für Amazon Kindle E-Book only. 554 KB (135000 Wörter) etkscript 001 ISBN: 978-3-905846-17-1 stimmen ”Mich soll der Blitz beim Scharnierölen treffen, wenn ich schon mal was politisch unkorrekteres von einem Minister gehört habe.” Alex Lichbringer Read More