Kein Mensch scheint ertrunken (etkbooks 038) Kein Mensch scheint ertrunken. Eine Arabeske Norbert W. Schlinkert Das Eis der Zivilisation ist dünn, es bricht jeden Augenblick, und nur durch Eiseskälte schließt sich der Bruch. Ich gehe – heute, ich gehe jetzt – einige Zeit in eine Richtung und erreiche den nahezu kreisrunden See im Nordosten der Stadt, den es, das weiß ich aus einer Lektüre, seit der Steinzeit gibt. Der Mensch ist älter, denke ich, bin aber dennoch beeindruckt. Dann lenkt mich das Getöse des Verkehrs ab, der kaum zweihundert Meter entfernt, jenseits des Sees, vorüberbraust, und ich denke, auch eine besonders explosive Weltkriegsbombe hätte diesen See erschaffen können. Dagegen aber sprechen die Altbauten in unmittelbarer Nähe. Also doch die Steinzeit. (Klappentext) Leseprobe (PDF) Februar 2016, 74 S., 19 x 12 cm, Broschur ISBN: 978-3-905846-38-6, €12 / 15 SFr „Das Leben ist schön“. Jan Kuhlbrodt über Norbert W. Schlinkerts „Kein Mensch scheint ertrunken“. Literatenfunk, 27.05.2018 Kategorie: etkbooks titel Schlagwörter: absurde literatur, arabeske, beziehung (motiv), buch, erzählung Eintrag: 20151221, lmod.: 20191120 ISBN, ISSN, DOI: 9783905846386 DDC: 808.801 DDCclass: Literarische Strömungen Digitale Edition: etkbooks.com/?iproduct=7187
zarte listen (etkbooks 077) Elisabeth Wandeler-Deck In «zarte Listen» erkundet Elisabeth Wandeler-Deck auf vielen Ebenen, was aus dem Spiel mit der Grundstruktur von «Agenda» geschehen kann. Was sprachlich, lautlich, narrativ mit dem Imaginären, dem Gedanklichen, dem Sensitiven geschieht, wenn ein jeweiliges Raster von Wochenblättern würfelnd umgeformt wird (…) Read More
sondern (etkbooks 020) Li Mollet „Neue Ideen tauchen neben den alten auf. Ich schaue aus dem Fenster und sehe den Nebel und nichts und niemanden sonst. Wenn der Umgang mit Nichtigkei-ten die Aufmerksamkeit weckt oder wenn etwas nach innen spiegelt, sagt er. Mir reicht es, von weitem zu schauen, sage ich. Dahinter wäre Rom, die Wüste oder der Mond. In dieser Zeit des verlorenen Lächelns ver-suche ich das gesellige Leben nicht zu vergessen. Wir sollten Kuchen backen und Wein einkaufen, sagt er. (…)“ Read More
Renga Anger (etkbooks 067) Hannes Bajohr Die Geschichte geht so: 1969 treffen sich die Dichter Octavio Paz, Jacques Roubaud, Edoardo Sanguineti und Charles Tomlinson in einem Pariser Hotelkeller und schreiben in fünf Tagen ein viersprachiges Kettenpoem. Renga – angelehnt an die japanische Gedichtform dieses Namens – übersetzen sie anschließend je einzeln. Im Renga wie in der Übersetzung geht es um Anknüpfung, um ein Weitermachen mit dem, was gegeben ist. (…) Read More