mn ltztr krnz ei ee a (etkbooks 052) mn ltztr krnz ei ee a. Sonettenkranz, Sonder-Edition Hartmut Abendschein Mit einem Nachwort von Stefan Humbel: „Das Ventil. Skelette und Fleisch“ “Was also haben wir hier? Eine Übersetzung oder Übersetzungen eines Sonettenkranzes? Ein Stück Typewriter Art, in dem eine Beziehung der Ähnlichkeit im Sinne der Repräsentation doch noch gegeben ist, weil da ein Original ‚gemeint‘, zitiert ist? Oder haben wir es mit einer Ähnlichkeit zu tun, die eine entsprechende unterordnende Beziehung zu einem Ausgangspunkt verneint und stattdessen die Ähnlichkeiten vermehrt? Oder anders gefragt: Lese ich Konsonanten und Vokale als Zeichen eines zu rekonstruierenden Textes oder sehe ich sie als vokal- und konsonantenähnliche Erscheinungen? (…) Aufgrund von Materialeigenschaften des Drucks ergeben sich mir Fragen an einen eigentlichen Text, komme ich zu Konjekturen, stelle ich Vermutungen mit Blick auf die sprachliche Zeichenhaftigkeit an; aufgrund des geisterhaften Hintergrundtextes, des Ursonettenkranzes von 2007 sozusagen, gelange ich zur Einsicht der Andersartigkeit, der Eigenständigkeit, vielleicht der Unabhängigkeit der buchstabenähnlich bedruckten Papiere, die mir vorliegen.” (Stefan Humbel) Leseprobe (PDF) März 2019, 100 S., 19 x 12 cm, Broschur ISBN: 978-3-905846-52-2, €14 / 17 SFr Mit zahlreichen Farbbildern / Faksimiles sowie dem Originaltext “mein letzter kranz” „Schlussendlich bleibt auch das natürlich nur ein Deutungsansatz. Hartmut Abendscheins Werk will sich einem auch nicht sofort (wenn überhaupt) erschliessen lassen. Die Sperrigkeit ist Teil des Programmes. Und dieses Programm hat einen grossen Vorteil, dadurch, dass die Deutung vor der Rezipient*in verschleiert wird und bleibt, ist man gezwungen, ab Seite 1 nachzudenken. Nichts anderes bleibt übrig als die hemmungslose Auseinandersetzung mit diesem Werk. Wer dies tut, der wird aber auch belohnt. Spätestens, wenn sich der Sonettenkranz in seiner originalen Form wiedergibt und Rückschlüsse auf die aufgetrennten Versionen zulässt. Was kann man sich denn heutzutage mehr Wünschen als kluge Denkanstösse und Dinge, die sich nicht auf den ersten Blick offenbaren.“ Nick Lüthi in Bookgazette, 4. März 2019 „Die Sonette, die in sich schon raffiniert gebaut sind und je eine thematische Unterzeile enthalten, werden auf diese Weise bildhaft inszeniert, dass der Zugang dazu bewusst behindert wird. Die Lesbarkeit steht so logischerweise nicht mehr im Zentrum, sondern die visuelle und lautliche Potenz des Geschriebenen. Die Aufteilung in Konsonanten und Vokale verleiht dem Sonett eine neue Qualität, indem es sich zeilenweise auftrennt in, sagen wir, einen klackend gutturalen in sich gekehrten Introvers und einen lauthals performativen Extravers (…) Die Regel bestimmt über die Form und übt so einen Zwang aus, der gemäss Georges Perec allerdings die Imagination auch befreien kann. So gesehen steckt in poetischen Experimenten wie diesem auch ein Aspekt der Befreiung von ebendiesen Normen und Regeln.“ Beat Mazenauer in „Sprache als Spiel (mit Tiefsinn)“, Viceversa, 13. August 2019 Kategorie: etkbooks titel Schlagwörter: abschrift, olivetti lettera (schreibmaschine), reenactment, sonett, textproduktion, trennung Eintrag: 20190126, lmod.: 20200830 DDC: 306.89 DDCclass: Trennung und Scheidung ISBN, ISSN, DOI: 9783905846522 Digitale Edition: etkbooks.com/?iproduct=7271
Herr F (etkbooks 054) Momus Der Teufel hat Herrn F ewigen Ruhm versprochen – im Tausch für seine unsterbliche Seele. Doch Herr F erkennt, dass das ewige Leben früher oder später in einen ewigen Aufschrei mündet, weshalb er beschließt, Glanz und Ruhm zu entsagen, ins Dunkel zurückzukehren und einfach zu sterben. Herr F ist eine Wiederaufnahme der Faust-Legende aus der Feder des berüchtigten Musikers und Schriftstellers Momus. Die experimentelle Erzählung über das Feilschen um Unsterblichkeit ist gespickt mit Ideen von deutschsprachiger Literatur, die weitgehend auf englischen Übersetzungen berühmter Künstler und Denker des 20. Jahrhunderts wie Brecht, Kafka, Rilke, Klee, Fassbinder und Adorno fußen. (…)“ Read More
Entropia, oder Hochzeit auf dem Lande (etkbooks 030) Michael Perkampus Rosarium Philosophorum. Die chymische Hochzeit von Rex & Regina findet in einem kleinen oberfränkischen Dorf, das allerdings durchaus seine Historie hat, seine Entsprechung in der Andeutung einer festlichen Vorbereitung. Mehrere Entitäten versuchen sich in der Darstellung der Geschehnisse, und immer wieder aufs Neue scheitert deren Versuch. Scheinbar unzusammenhängende Passagen, scheinbar nicht zueinander passende zeitliche Abschnitte, teils aufgespalten in apokalyptische oder orgiastische Bilder dominieren. Andeutungen verdunsten im Sprachgewühl: dies alles in einer unzeitgemäßen Orthographie gehalten. (…) Read More
Dramenquartett (etkobjects, etkbooks 055) Schultz/Fischer Die Methoden der sozialen Netzwerkanalyse lassen sich auch erkenntnisfördernd auf literarische Texte anwenden. Das »Dramenquartett« dient dabei als spielerische Einführung in eine solche literarische Netzwerkanalyse. Neben dem Quartett-Modus empfiehlt es sich besonders, das Spiel im Supertrumpf-Modus zu spielen, wobei sich wie nebenbei ein Gefühl für das Verhältnis von Graphvisualisierungen und Netzwerkmetriken entwickelt. Die 32 Spielkarten enthalten Kopräsenznetzwerke aus zweihundert Jahren deutschsprachiger Dramengeschichte, (…)“ Read More