Im ausgeschriebenen Haus (etkbooks 071) Im ausgeschriebenen Haus. Anina Mirjam Schärer Mit einem Interview von Francesco Micieli Der Text (oder Zeichenkomplex) „Im ausgeschriebenen Haus“ beschäftigt sich spielerisch mit der Frage nach der Handlungsfähigkeit von Gegenständen und untersucht das ähnliche bzw. unterschiedliche Funktionieren von textuellen und bildlichen Zeichen. Es wird versucht, Phänomene einzufangen, die im Kippmoment als Text, Bild, Diagramm oder musikalische Notation gelesen oder aufgeführt werden können. Mit minimalen Mitteln werden Gegenstände in den Räumen eines Hauses und deren stille Interaktionen beschrieben. Fiktive Bücher kommentieren und interpretieren durch Zitate aus den eigenen Seiten dieses Geschehen. Leseprobe (PDF) September 2023, 72 S., 19 x 12 cm, Broschur ISBN: 978-3-905846-71-3, €12 / 14 SFr „Das Buch wird zum Gebäude, die Lektüre zum Dialog“. Michael Bohli in Phosphor, 30.11.2023 „Was sich in diesen Zimmern abspielt, sind „spielerisch“ zusammengestellte Verse, Buchstaben-, Wort- und Satz(teil)reihen, die manchmal auf den ersten Blick einen Sinn ergeben, manchmal beim dritten Lesen, manchmal dem Sinn-Verständnis der ungeübten Leserschaft entzogen sind. Aber zum Nachdenken regen die Vers-Objekte an.“ Petra Bixel in „Nichts ist so, wie es scheint“, literaturkritik.de, 04.01.2024 Literaturpreis des Kantons Bern 2024. Kategorie: etkbooks titel Schlagwörter: graphisches symbol, haus (motiv), konkrete poesie, lesbarkeit, semiotik, text-bild, zeichen (motiv) Eintrag: 20230801, lmod.: 20240619 DDC: 652.1 DDCclass: Schreibkunst ISBN, ISSN, DOI: 9783905846713
UTCine (parerga 004) UTCine Conceptual Cassette Collection & Performance Hrsg.: UTC / Unknown Tape Club URL / DOI: 10.17436/etk.p.004 Zeitraum: 2017-, Dokumentart: Bilddoku Dokumenttyp: jpg, dok Read More
Da liegt noch ihr Schal (etkbooks 006) Da liegt noch ihr Schal. VermessungenElisabeth Wandeler-Deck „Da liegt noch ihr Schal“ erzählt von einem bestimmten Streckenstück an der Grenze von schweizerischem Mittelland und Zentralschweiz auf der uralten Route vom Norden in den Süden, vom Süden in den Norden, die heute wegen der häufigen Staus, der Tankstellen, der Möglichkeit, die Fahrt zu unterbrechen eine unscheinbare Bekanntheit geniesst. Nach dem Ende der Autobahn von Luzern her beginnt mit der Ausfahrt Baar ein Landschafts- oder Wegstück, das sich als ein Strip einer amerikanischen Stadt darstellt, das dann in Sihlbrugg Dorf abrupt endet. Ein Ort mit Verkehrskreiseln und Garagen, Raststätten und dem Motel – einem der ersten in der Schweiz überhaupt. Sihlbrugg ist vermutlich in keinem Ferienkatalog aufgeführt, da es als Transitfläche wenig zu bieten hat, das zum Bleiben einlädt. Doch ereignen sich Geschichten. So führt die Situation Motel andeutungsweise an subtilste Ränder von Gewalt und Erotik, wie um auszuloten, wann beim Einzelnen das Gefühl von Angst aufkommt. Wie ausfransende Identität wird eine Jacke von der einen Figur abgestreift und von einer andern angezogen, geht Sprachfigur um Sprachfigur durch die Abschnitte und fügt sich neu. Satzfragmente, Gesten, Dialoge, Geräusche werden von wechselnden Darstellern probeweise gekostet. Text und Figuren folgen ihren je eigenen Partituren, Thematiken und Beziehungen und bearbeiten und entwickeln das Ganze zu einem Szenarium der Bedrohung und Melancholie, der Sehnsucht und des Verlusts. (Klappentext) B E S T E L L E N April 2009, 268 S., 20,5 x 13,7 cm, Klebebindung ISBN: 978-3-905846-06-5, €21.90 / 34 SFr Beachten Sie auch bitte die hierzu entstandene Bild-Text-Arbeit Fotosynthesen. bestellen dieser titel ist auch im shop erhältlich. zurück zu novitäten Stimmen: „seine helle freude haben.“ woz, 16.09.10 „Ein bemerkenswertes Routenbuch.“ in|ad|ae|qu|at „Über das Schreiben als Bauen und Entwerfen.“ (Teil I, Teil II) Interview mit Florian Neuner Architextur: Aufblitzen des Erzählens von Günter Eichberger / GAT Vernissage: Museum Baviera 19.6. –Ankündigung / Bilder Read More
Sundergrund (etkbooks 028) Roland Reichen Sundergrund erzählt vom kurzen, irrwitzigen Leben eines Drogensüchtigen aus dem Berner Oberland. Fieder Kleinjenni wächst in prekären familiären Verhältnissen und einem engen, finsteren Tal auf. Er sucht nach Wärme und Geborgenheit unter den Menschen, stolpert dabei aber ein ums andere Mal – zum Schluss bekommt er noch nicht einmal ein anständiges Begräbnis. Kapitelweise sind dem Leben Fieders jene seiner Eltern und Grosseltern gegenübergestellt, die ihrerseits als Billigarbeiter ausgebeutet wurden und wenig zu lachen hatten. (…) Read More